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 Mark Mast  

»Wenn sich im musikalischen Erleben alle Dimensionen durchdringen, die geistige der Schöpfung, die sinnliche des Klangs und die seelische einer fast intimen Begegnung zwischen Produzent und Rezipient, entsteht das Einmalige, was uns befreit, indem es uns entgrenzt. In einer wunderbaren Erfahrung: Über allen Dimensionen.«


Mark Mast, Vita

Der aus Mitteltal im Schwarzwald stammende Mark Mast studierte Musik zunächst in

Heidelberg, später in Paris und München. Wesentliche Impulse erhielt er von Leonard

Bernstein und insbesondere durch sein Meisterklassenstudium bei Sergiu Celibidache. Er begann seine Dirigentenlaufbahn im Jahr 1992 in München, wo er seit 1994 als Intendant und Chefdirigent der Bayerischen Philharmonie künstlerisch und pädagogisch tätig ist. Neben zahlreichen internationalen Konzertreisen, in den letzten Jahren nach Korea, Italien, Russland und Palästina, liegen dabei die Schwerpunkte seiner Arbeit beim Orchester und Chor der Bayerischen Philharmonie, sowie bei Akademien und Sinfonischen Meisterklassen.

 

Seit über zwanzig Jahren dirigiert er als Gast regelmäßig nationale wie internationale

Klangkörper, wobei ergänzend zu seinen konzertanten Auftritten Opern- und Ballett sowie Filmproduktionen seine Vielseitigkeit als Dirigent bezeugen. Regelmäßige Ur-und Erstaufführungen sind dabei für ihn ebenso selbstverständlich wie die Auseinandersetzung mit den Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts und der historischen Aufführungspraxis. In jüngerer Zeit widmet er sich verstärkt dem Thema der symphonischen Weltmusik und des symphonischen Crossover. Dabei arbeitet er unter anderem zusammen mit Solisten und Künstlerkollegen wie Enkhjargal Dandarvaanchig, Sir Colin Davis, Giora Feidman, Hellmuth Matiasek, Zubin Mehta, Robeat, Detlef Roth, Peter Sadlo, Esa-Pekka Salonen, Michael Schanze, Michael Volle und Konstantin Wecker, zuletzt zudem mit Udo Lindenberg, Peter Maffay, Helene Fischer und Haindling.

 

Seit 1998 ist Mark Mast Künstlerischer Leiter und seit 2008 Intendant des Schwarzwald Musikfestivals. Als Musikalischer Leiter der Festspiele Orff-in-Andechs dirigierte er alle dortigen Musiktheaterproduktionen. 2001 wurde Mark Mast zum Intendanten der Sergiu Celibidache Stiftung berufen und gewann gemeinsam mit Konstantin Wecker den Deutschen Jugendorchesterpreis. Von 2005 – 2008 war Mark Mast als Principal Guest Conductor der Moldawischen Staatsphilharmonie in Iasi / Rumänien tätig. 2008 wurde Mark Mast mit dem Werner-Egk-Kulturpreis der Stadt Donauwörth ausgezeichnet, um sein vielfältiges, erfolgreiches und verdientes Wirken als Dirigent und vielfachen Künstlerischen Leiter entsprechend zu würdigen.

 

Seit 2008 tritt Mark Mast auch als Excellent Speaker in deutsch, englisch und französisch für Unternehmen wie Allianz, AOK, Applied Materials, Bayerisches Rotes Kreuz, BMW, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, MCI, Pricewaterhouse Coopers und Sedus auf. 2010 gründete er die jährlich stattfi ndenden Orff-Tage der Bayerischen Philharmonie. Seit 2011 engagiert sich Mark Mast als Botschafter für die Initiative DEIN MÜNCHEN und im selben Jahr wurde er zum Präsident von Jeunesses Musicales Bayern gewählt.

 

In 2016 stehen unter anderem im Rahmen des Schwarzwald Musikfestivals die Weiterführung des Beethoven-Zyklus mit dem Pianisten Alexej Gorlatch und der Philharmonie Baden-Baden, sowie die Zusammenarbeit mit dem Schlagzeuger Simone Rubino und dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim mit einer Uraufführung von Roberto Bocca auf dem Programm. Bei den 7. Orff-Tagen der Bayerischen Philharmonie kommt es zur erstmaligen Zusammenarbeit mit Haindling. Zudem widmet sich Mark Mast in diesem Jahr der Herausgabe der beiden symphonischen Hauptwerke von Sergiu Celibidache, dem »Taschengarten« und der »Rumänischen Suite – Haz de necaz« beim Schott Verlag.